
Wie es am besten funktioniert
Um deine Yoga-Übungen richtig genießen zu können, solltest du dir deinen Ausgangspunkt so angenehm wie möglich gestalten. Hier erfährst du, wie du dir perfekte Voraussetzungen für deine Yoga-Praxis schaffst, und was du beachten solltest, wenn du dich einmal nicht fit fühlst.
Was ich an Yoga besonders mag, ist, dass du immer und überall üben kannst, zu jeder Zeit und an jedem Ort, und keine Hilfsmittel dafür brauchst. Theoretisch noch nicht einmal eine Matte. Selbst wenn du nur so viel Platz hättest, dass du gerade einmal stehen kannst, könntest du nicht nur Atemübungen machen und meditieren, sondern eine vollständige Asana-Praxis (Grundübung) üben. Diese auf das Mindestmaß beschränkte Form der Yoga-Ausübung wird auch "Knast-Yoga" genannt. Bequemer und angenehmer ist es jedoch, wenn du dir dein "heiliges" Plätzchen einrichten kannst.
Achte darauf, dass dein Umfeld sauber und aufgeräumt ist.
Maxime Musterfrau
Vielleicht sind deine Wohnung oder dein Haus groß genug, um dir einen festen Yoga-Platz einzurichten. Auf diesen Anblick wirst du mit der Zeit wie ein Pawlowscher Hund reagieren und automatisch auf die Matte gehen. Vielleicht dekorierst du dein "heiliges" Plätzchen, z. B. mit Blumen, Kerzen oder Yogi-Devotionalien wie einer Statue von Ganesha, einer elefantenköpfigen Gottheit, die nach der indischen Mythologie alle Hindernisse aus dem Weg räumt. Es kann ja nicht schaden, sich ein bisschen Unterstützung zur Überwindung des inneren Schweinehundes zu holen.
Aber es reicht natürlich auch, wenn du einfach nur gut zwei Quadratmeter Platz hast, um deine Matte auszurollen. Achte nur darauf, dass dein Umfeld sauber und aufgeräumt ist, so dass möglichst wenige Gedanken wie "Ich müsste auch mal wieder unterm Sofa staubsaugen" querschießen können und du dich voll und ganz auf deine Praxis konzentrieren kannst.